„In Deutschland, einem Land, in dem es ein großes Umweltbewusstsein gibt, besuchte ich ein traditionelles Haus im Spreewald, inmitten von sehr viel Grün. Das hölzerne Gästehaus ‚Schilfnest‘ ist umgeben von einem klassischen Obstgarten und einem Bach, der durch das Grundstück fließt ...die Vielfalt des Waldes und der Flora und Fauna – ich hatte eine traumhafte Zeit“

Junpei Suzuki bezeichnet sich selbst als einen „verrückten Zeitschriftenredakteur aus Japan“. Letztes Jahr verbrachte er sechs Monate als digitaler Nomade in Europa, reiste und arbeitete freiberuflich als Redakteur. Während dieser Zeit hat er jeweils zwei Wochen in der Türkei, in Deutschland und im Vereinigten Königreich als WWOOFer gelebt. Erfahrt mehr, was er uns über seine Zeit als WWOOFer auf dem Hof Schilfnest im Spreewald in Brandenburg berichtet.
„Mein ideales Leben erwartete mich im Haus von Steffen und Noel in Burg im Spreewald. Burg ist kulturell sehr interessant. Ich habe Trachten, Kahnfahrten und eine reiche Natur kennengelernt. Aber vor allem war ich von der nachhaltigen Lebensweise beeindruckt, die die einheimische Kultur respektiert. Das massive Haus, von dem ich nicht glauben kann, dass es selbst gebaut wurde, ist ein Kulturgut.“

„Obwohl ihr Grundstück riesig ist, bleibt ein Drittel davon unberührt
und bildet ein Biotop, das für die dort lebenden Tiere zugänglich ist.
Das Gebiet beherbergt eine große Vielfalt an Flora und Fauna,
und sie tragen ihren kleinen Teil dazu bei, sie zu erhalten“
„Das Problem waren die wilden Brombeeren, die überall im Biotop Wurzeln geschlagen hatten. Die süß-sauren Beeren waren nützlich, um sie dem Joghurt zum Frühstück beizufügen, aber ihre Vermehrung war zu viel, so dass meine Gastgeber zum ersten Mal beschlossen, das Ökosystem zu erhalten, indem sie sich um die unberührte Natur kümmerten. Natürlich gruben wir die Pflanzen mit einer Schaufel aus und entfernten sie von den Wurzeln her, ohne Herbizide zu verwenden. Es war harte Arbeit, aber ich war stolz darauf, dass nur Menschen diese Rolle in der biologischen Welt spielen konnten, und ich hatte das Gefühl, einen guten Beitrag für das Ökosystem zu leisten.“





